Lebensqualität und Schlafqualität

Wie hängt beides zusammen? Tipps, die Schlafprobleme lösen helfen

Unser Leben ist erfüllt von dem, was wir tun. Seminare und Coachings geben, auf Basis alter Weisheitslehren und moderner Wissenschaft. Wir sind aber auch aus vollem Herzen "Zeitzeugen" - wir studieren, treffen Menschen, die auf ihrem Fachgebiet brillant sind und weiter neugierig sind und lernen. Wir trafen Herzspezialisten, innovative Allgemeinmediziner, integre Journalisten und "neue" Wissenschaftler. Neue Wissenschaftler sind Menschen, die an den einseitigen Fundamenten der Materie in der Weise rütteln, das sie auch die zweite Seite universellen Kräfte und ihre Auswirkungen auf uns Menschen akzeptieren: Schwingungen - im Volksmund Wellenlängen genannt. Unter  unserer Rubrik Aktuelles haben wir die derzeit einige herausgestellt, zum Beispiel Gerald Hüter, Dr. Reinhard Friedl oder Professor Huber.

 

Einer von ihnen ist auch Prof. Dr. med. h.c. Amman-Jennson aus Österreich, neben Prof. Hecht einer der führenden Schlafforscher im deutschsprachigen Raum. Prof. Amman-Jennson befasst sich seit Jahrzehnten mit gutem Schlaf, seinen Wirkungen und Ursachen.

 

Was wir in Gesprächen erfuhren, hat uns beeindruckt und berührt. Bestätigt wurde unsere Erfahrung, dass Stressfolgeerkrankungen epidemisch zunehmen, in den letzten 10 Jahren um mehr als 500%. Das ist die eine Seite, die andere beschreibt,, wie eng und weitreichend sich Lebensqualität am Tag und die Schlafqualität in der Nacht gegenseitig bedingen. Wissenschaftliche Studien belegen, dass 90% unserer körperlich-seelisch-geistig-emotionalen Gesundheit unmittelbar vom Schlaf abhängt. Am Tag kann man durch die eigene Haltung der Achtsamkeit und durch Übung der Meditation viel tun, um die Schlafqualität positiv zu beeinflussen. Aber kann man auch in der / für die Nacht etwas tun? Bis heute weiß die Medizin nicht, warum Menschen überhaupt schlafen, ca. 1/3 des Lebens = rd. 8 von 24 Stunden,  wenn es gut läuft. Natürlich in erster Linie Regeneration, aber ist das alles?  Man kann den Schlaf bis heute nicht wirklich fassen, die Forscher stehen immer noch am Anfang. Seit einigen Jahren untersucht Amman-Jonsson die Wirkungen von "Stress in der Nacht".

 

die Schlafqualität im Blick haben.

Tipp: Wer am Tag schon genug Stress hat, der sollte die Stressoren in der Nacht kennenlernen. Denn die Chance, dass man zur Gruppe der Gestressten in der Nacht gehört, beträgt über 80%. Ein hoher Wert, der der näheren Betrachtung lohnt. Denn tatsächlich haben Studien zufolge mehr als 80% der Menschen einen gestörten, nicht ausreichend erholsamen Schlaf – durch Stressfaktoren im Umfeld.

 

 

Gegenmaßnahmen, sehr einfach umzusetzen.

 

Erstens: Abschalten des WLANS, wann immer es nicht gebraucht wird! Das geht über die meisten Router automatisch und zeitgesteuert, zumindest in der üblichen Schlaf-Kernzeit zwischen 23 und 7 Uhr sollte zu der Stille im Schlafzimmer auch die frequente Ruhe gehören. Wer darüber hinaus so wohnt, dass er von WLAN-Strahlungen durch Nachbarn unausweichlich umgeben ist, der kann sich mit dem  Thema "Abschirmungen vor Elektrosmog" befassen. Kleine Geräte, die (angeblich) dafür sorgen, dass diese Strahlungen den Körper nicht schädigen. Die Wirkweisen sind umstritten, aber es gibt Geräte zu kaufen und durchaus auch mit Studien, die die Wirkung bestätigen.

 

Zweitens: Austausch der Telefone gegen Telefone, die weniger strahlen, wenn nicht telefoniert wird. Das klingt so logisch, ist es aber nicht! Älter DECT-Telefone strahlen permanent, auch wenn niemand telefoniert! Die DECT-Telefone bzw. die Telefonanlage sollten daher nicht älter als ca. 5 Jahre sein und technisch den ECO (PLUS) Modus beherrschen. Das bedeutet, die Geräte funken dann nicht mehr, wenn Sie in der Ladeschale sind UND sie bemessen die Intensität der Strahlung nach der Entfernung zwischen Zentrale und Handtelefon. Diesen Modus muss man händisch, er aktiviert sich nicht von allein. Werksmäßig sind Telefone immer auf volle Leistung programmiert.

 

Drittens: Sein Schlafumfeld auf weitere Störquellen untersuchen. Den stärksten und immer stärkeren Einfluss auf die Schlafqualität haben elektromagnetische Felder, aber auch kleine Lichtquellen im Schlafzimmer behindern den Schlaf. Lichtquellen beeinträchtigen oder blockieren die Produktion des Schlaf- und Schutzhormons im Körper, das Melatonin. Jedwede Frequenz-Immissionen erzeugen für den Körper ein hochaktives Stressumfeld, in dem guter Schlaf kaum mehr möglich ist. Alle Elektrogeräte, insbesondere Radiowecker mit Leuchtdioden oder ähnliches sollten mindestens 3 Meter Abstand zum Bett haben. Zum  größten Risikofaktor des guten Schlafs zählt aber tatsächlich das Handy! 85 % der Menschen haben ihr Handy mit am Bett, 50% der Menschen sollen es sogar unter ihrem Kopfkissen liegen haben! Aus Sicht von Schlafforschern wie Prof. Amann-Jennson sind dies "Verbrechen am eigenen Leben". Ergo: Kommunikation vor Gesundheit? Das muss jeder selbst entscheiden, aber gesichertes Wissen ist: Permanentes Dauerfeuer durch diese körperfremden Frequenzen sind ebenso Schlaf-Killer, wie physische Giftstoffe. Eine gute Zusammenfassung bietet eine aktuelle Metastudie, eine Studie aus über 100 Einzelstudien. 

 

Viertens: Seine Schlafqualität einfach mal selbst messen. Das kann jede neuere Sportuhr, die Herzratenvariabilität messen kann, auch schon die sehr preiswerten Uhren um die 100 Euro. Was bedeutetet Herzratenvariabiität? Wer mehr darüber erfahren will, der kann das Buch unter Aktuelles von Markus Peters (Herz gut, alles gut) lesen. Man misst die Variabilität des Herzschlages und damit die Anpassungsfähigkeit des Nervensystems. Gleichsam wissenschaftlich erwiesen ist, dass diese Variabilität ein Indikator für Gesundheit, Vitalität und auch Stress ist. In der Nacht kann die Uhr aufzeichnen, wieviel Tiefschlaf, Leichtschlaf, REM-Schlaf und Wachzeiten bestehen. Normal sind ca. 20 bis 25% Tiefschlaf pro Nacht, verteilt auf 5 bis 6 Phasen. Die Realität in der Bevölkerung liegt aber nur bei ca. 3 - 4%! 

 

Nun sollte man auch nicht, wie uns die Werbung Glauben machen will, sein ganzes Leben „tracken“ und alle Körperfunktionen ständig beobachten und überwachen. Das macht nur nervös und schärft auch nicht die Sinne und das Vertrauen in seine Körperwahrnehmung. Aber ab und zu ist es ganz interessant, ob eigene Wahrnehmung und tatsächliche Qualität übereinstimmen. 

  

Fazit: Ist der Körper in der Nacht unnötigen Belastungen ausgesetzt, ist die Regeneration erschwert. Frequenter Stress in der Nacht kann zu einer Veränderung der elektrochemischen Prozesse führen und das bedeutet eine Einschränkung der gesamten Regulationsdynamik im Körper. Dafür gibt es viele Hinweise, die man sehr ernst nehmen sollte - insbesondere wenn man sowieso schlecht schläft und häufiger Wachphasen hat. Mediziner und Fachinstitute schlagen diesbezüglich schon lange Alarm.

 

  

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